Zone der Angstfreiheit

Jeder kennt solche Situationen. Es erreicht dich eine Nachricht über ein beängstigendes Ereignis oder eine schlimme Krankheit, die diagnostiziert wird bei dir nahe stehenden Personen. Egal was für eine Nachricht es auch ist, du spürst nur sie löst in dir totale Panik und Hilflosigkeit aus. Du fühlst dich völlig überfordert.

Angst hat eine Strategie, wie sie aufsteigt und dich beißt. Alles in deinem Leben scheint wunderbar zu laufen und du lebst im Frieden. Doch plötzlich ist da diese Angst, die versucht dich einzuwickeln und dir den Frieden zu zerstören. Sie löst in dir emotionale Reaktionen aus, die du nicht vielleicht nicht zu kontrollieren scheinst.

Was tun in solch einer Situation????

Widerstehe der Angst!!! Komme zurück in den Geist Gottes in die angstfreie Zone, aber wie?

Machen wir eine kleine Gedankenreise. Überlege einmal, wie es in der Welt zur Zeit aussieht? Warum passieren die Dinge? Wie werden Ereignisse verursacht? Was mag die Wurzel sein? Schaue hinter die Fassade der Ereignisse. Was ist der Grund, warum die Dinge in der Welt genau so ablaufen, wie es geschieht?

Wenn ich mir die Gesellschaftlichen Verhältnisse  anschaue und besonders mein eigenes Leben und die Menschen mit denen ich zu tun habe, kann ich eines ganz deutlich erkennen. Das Böse und Schlechte hat seine Wurzeln in der Energie der Furcht. Ich als Christin erkenne darin den einfachen Plan des Teufels. Er kümmert sich darum, das wir Angst haben. Er verunsichert uns. Alle Reaktionen aus der Angst heraus haben wenig Kraft. Angst frisst Glauben (und Seelen) auf. Wir werden verunsichert. Es fühlt sich an als seien wir einem inneren Sturm ausgesetzt, der einen Menschen ganz lähmen kann.

In der Bibel steht nicht nur einmal, Fürchte dich nicht. Die Bibel ist voll von Zeugnissen unserer menschlichen Schwäche in Angst zu verfallen. Gott weiß, dass wir seine Liebe brauchen und wenn du demütig in seine Liebe sinkst spürst du, wie dieser Sturm sich legt und seine Zuversicht dich trägt, wenn du gefestigt im glauben stehst. Neue Schritte, neue Wege und Situationen können in einem dagegen erst einmal starke Angstreaktionen verursachen.

Lass dich nicht in die Angst ziehen, der Teufel kann nur in unser Leben funken, wenn wir mit der Angst gemeinsame Sache machen. Dann stimmen wir ihr zu. Er spielt immer ein ungerechtes Spiel. Das liebste Mittel, mit dem er uns schnappen will, ist deshalb die Angst. Sie trennt uns vom Glauben an die Gnade Gottes.

Fürchte dich nicht vor plötzlichen Schrecken noch vor dem Verderben der Gottlosen, wenn es über sie kommt! Denn der Herr ist deine Zuversicht und bewahrt deinen Fuß vor der Falle. Sprüche 3, 25-26

Viele Menschen die ich betreue werden genau mit dieser Angst ständig konfrontiert. Sie sind voller Furcht, verunsichert oder in Panik geraten. Wenn ich mit ihnen oder für sie bete, weise ich als erstes den Geist der Furcht zurück, der an ihnen haftet. Ich habe ihn selbst kennengelernt und weigere mich heute aus Angst heraus zu beten. Häufig halte ich dann eine ganze Zeit inne, und verneige mich vor dem Geist des Herrn und warte auf das was er mir zeigt. Ich halte dann meinen Fokus auf Gottes Liebe zu mir, auf seine Kraft und seinen Willen, Wiederherstellung und Heilung herbeizuführen und nicht auf den Notstand. So werde ich abgelenkt vom Herzschlag der Angst, bleibe fokusiert, um mich an den Plan des Himmels zu halten.

Gott wird es in Ordnung bringen, wenn du es ihm anvertraust!

Petrus sagt uns hinsichtlich Angst und Sorgen:

1. Petrus 5,6-7
„So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit! Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“

Etwas zu nehmen, was auf dir liegt und es auf jemand anderen zu werfen, bedeutet aktiv werden. Das ist genau das, was Gott uns bittet mit unseren Ängsten und Sorgen zu tun: anstatt sie selbst zu tragen, fordert er uns auf, aktiv zu werden, indem wir uns um nicht ängstigen, sondern auf den Herrn warten und vertrauen. Hier geht es auch nicht nur um einige Sorgen, die wir vielleicht für wichtiger halten als andere, sondern ALLE UNSERE ÄNGSTE UND SORGEN. „Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch“, sagt uns das Wort. In einem weiteren Abschnitt lesen wir sogar:

Psalm 55,22
Wirf dein Anliegen auf den Herrn, und er wird für dich sorgen; er wird den Gerechten in Ewigkeit nicht wanken lassen!

Die Frage ist daher nicht, ob Gott für uns sorgt oder ob er unsere Ängste und Sorgen tragen will, sondern ob WIR DIE DEMUT HABEN („demütigt euch selbst unter die mächtige Hand Gottes….und werft alle Sorgen auf ihn“, so sagt es uns der Text), um alle unsere Sorgen AUF IHN zu werfen, so, wie er uns dazu auffordert.

Und ich die Babs sage Euch… es steht geschrieben und es ist die Wahrheit in Ewigkeit. Angst und Sorgen werden euch nicht mehr so schnell ins wanken bringen, wenn ihr die Erfahrung gemacht habt, denn dann  wisst ihr wer sich darum kümmert, und wie klein Probleme werden können.

Genießt die ANGSTFREIE ZONE

 Eure Babs

 

 

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